PI des ML – Afrikanische Schweinepest: Vorbeugen statt bekämpfen    17.12.2025

Aufklärungsvideos zeigen, wie die Viruseinschleppung verhindert werden soll

 Hannover. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich weiterhin in Europa aus. Auch Niedersachsen bereitet sich weiterhin intensiv auf mögliche Einträge des ASP-Virus und die daraus resultierenden Konsequenzen vor. Eine von Niedersachsen initiierte, länderübergreifende ASP-Übung entlang der Wertschöpfungskette wurde kürzlich abgeschlossen und wird noch evaluiert.

 Der Fokus liegt aber weiterhin auch auf der Prävention. Um auf die Gefahren der Tierseuche hinzuweisen, hat die Niedersächsische ASP-Sachverständigengruppe die Erstellung von Aufklärungsvideos in Auftrag gegeben, um die breite Öffentlichkeit und insbesondere Jägerinnen und Jäger sowie Landwirtinnen und Landwirte für die Thematik zu sensibilisieren und auf präventive Maßnahmen hinzuweisen.

 Die drei ASP-Kurzfilme sind auf der Webseite bzw. auf dem YouTube-Kanal des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) abrufbar. Die Filme wurden finanziert vom ML, dem Landvolk Niedersachsen, der Landesjägerschaft Niedersachsen sowie dem Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen (ZJEN).

 Dass das Virus der Afrikanischen Schweinepest „große Sprünge“ vollziehen kann, hat nicht nur die Verschleppung des Virus nach Nordrhein-Westfalen gezeigt, wo aktuell weiterhin Ausbrüche zu verzeichnen sind. Durch genetischen Abgleich wurde dort eine hohe Übereinstimmung mit ASP-Viren aus der italienischen Region Kalabrien nachgewiesen. Zuletzt wurde das ASP-Virus zudem auch bei Wildschweinen in Spanien festgestellt.

 Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte: „Die enormen wirtschaftlichen Konsequenzen für die Schweinebranche in den betroffenen Regionen sowie das große Tierleid, das mit einer Infektion mit dem Erreger für jedes einzelne Tier einhergeht, gilt es für Niedersachsen so lange wie möglich abzuwenden. Ich danke allen die mithelfen, die ASP von Niedersachsen fernzuhalten. Die nun veröffentlichten Filme zeigen, was jeder und jede Einzelne beitragen kann. Parallel arbeitet mein Haus fortlaufend an Lösungen, um die Folgen bei einem möglichen erneuten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Niedersachsen so gut wie möglich abzufedern.“

 Unter Vorsitz des Landwirtschaftsministeriums und der Geschäftsführung des LAVES beschäftigt sich die Niedersächsische ASP-Sachverständigengruppe fortlaufend mit Fragen der Prävention und Bekämpfung der ASP. An ihr beteiligen sich unter anderem das Landvolk, die Landesjägerschaft Niedersachsen, der Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen e.V., kommunale Veterinärbehörden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Einrichtungen. Die hochinfektiöse Viruserkrankung befällt Haus- und Wildschweine. In der Regel verläuft sie tödlich. Für Menschen und andere Tiere ist das Virus ungefährlich.

Weitere Informationen zur ASP und zu aktuellen Ausbrüchen finden Sie hier: https://www.ml.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/informationen-zur-afrikanischen-schweinepest-169063.html

Tierseucheninfo.Niedersachsen: https://tierseucheninfo.niedersachsen.de/startseite/tierseuchen_tierkrankheiten/schwein/afrikanische_schweinepest/afrikanische_schweinepest_allgemeines/afrikanische-schweinepest-207148.html

TierSeuchenInformationsSystem (FLI): https://tsis.fli.de/cadenza/repositories/j-SlqCKELaTDy8RoFRCW/workbooks/_vyJ5cXVlrrbgd7FRCWp/worksheets/3Z_PXs-JPrCrYS7PhzuD?workbookHash=B2AGRyHqivX7mbUAzs8wvYHwgXDNzpVsIspjHBD2ZuookFcB&restoreDisplayState=true

ASP-Übung: https://www.ml.niedersachsen.de/presse/pressemitteilungen/afrikanische-schweinepest-niedersachsen-ubt-vermarktung-von-schweinefleisch-im-ernstfall-246188.html

Pressemitteilung des ML

Freundliche Grüße

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Calenberger Str. 2

30169 Hannover

Tel.: 0511-120-2386

E-Mail: Pressestelle@ml.niedersachsen.de

Website: www.ml.niedersachsen.de

Instagram: @mlniedersachsen

Der Beitrag verfällt um 09:56 am 17.06.26.

Bundesverband zivile Legalwaffen : Online-Broschüre zum Waffenrecht

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundesverband zivile Legalwaffen (BZL) hat gestern eine Online-Broschüre zum Thema Waffenrecht veröffentlicht. Hintergrund ist der Prozess der seitens der Bundesregierung angekündigten und im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Evaluation und Überarbeitung des Waffenrechts.

Zusammen mit den Vorstandsverbänden, zu denen unter anderem auch der Deutsche Jagdverband  zählt, wurde laut BZL auf Basis der Erfahrungen sowie der vielen Anregungen aus dem BZL-Förderkreis ein Kompendium erstellt, das die 26 wichtigsten Verbesserungen im Waffenrecht klar benennt, argumentativ sauber untermauert und auf 28 Seiten kompakt und kompetent präsentiert.

Sie finden die entsprechende Pressemeldung anliegend. Darin ist auch der Link zu der Online-Broschüre hinterlegt.

Sie finden diese über nachstehenden Link:

https://www.unserebroschuere.de/BZL/WebView

Alle weiteren Informationen zum Thema finden Sie auch stets aktuell auf der Internetseite und den weiteren digitalen Kanälen des BZL:

www.bzl.net

Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil,
Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., Schopenhauerstr. 21, 30625 Hannover

Der Beitrag verfällt um 09:00 am 03.06.26.

Wilde Weihnachtsküche / Waldfleisch-App

Regionale Anbieter von Wildbret einfach über die Waldfleisch-App finden
Weihnachten rückt näher und in vielen Haushalten gehört ein liebevoll gekochtes Festtagsessen
einfach dazu. Wildfleisch aus heimischer Jagd ist dabei eine echte Alternative für viele
„Klassikergerichte“. Wildbret ist in der Küche ebenso unkompliziert zuzubereiten wie klassisches
Rind- oder Schweinefleisch. Ob rustikaler Wildschweinbraten, feines Saltimbocca vom Reh oder
ein aromatischer Hasenrücken mit Kräuterkruste – der Inspiration und Kreativität sind bei diesem
hochwertigen Lebensmittel keine Grenzen gesetzt.

Heimisches Wildfleisch ist zwar ganzjährig verfügbar, unterliegt aber saisonalen Schwankungen,
denn das Angebot variiert und orientiert sich an Wildvorkommen und gesetzlich festgelegten
Jagdzeiten. Wer zu Weihnachten ein festliches Wildgericht auf den Tisch bringen möchte, sollte
frühzeitig zugreifen, denn die Nachfrage ist gerade in der Advents- und Festtagszeit besonders
hoch. Erster Ansprechpartner für Wildfleisch aus den heimischen Revieren ist die Jägerschaft,
denn Wildbret kauft man am besten direkt beim Jäger vor Ort. Für Verbraucher, die kurz vor dem

Fest auf der Suche nach regionalem Wildfleisch sind, gibt es dabei eine smarte Lösung – die
Waldfleisch-App: Hier findet er Wildfleisch direkt vom Jäger aus der Region und zudem

hunderte köstliche Wild-Rezepte.

Wildbret kommt aus der Region und ist frei von künstlichen Zusätzen und besonders fettarm.

Zudem stecken darin besonders viel Vitamin B und Mineralstoffe wie Selen, Eisen und Zink –
kurzum es ist regional, nachhaltig, gesund & lecker. Gute Gründe warum es sich großer
Beliebtheit erfreut: Jeder zweite Deutsche isst mindestens einmal im Jahr Wild. Die Hälfte bereitet
es selbst zu. Diese Ergebnisse hat kürzlich das Marktforschungsinstitut Civey im Auftrag des
Deutschen Jagdverbandes (DJV) ermittelt.

Die Waldfleisch-App ist eine Initiative aus der Jägerschaft Verden e.V., die mit Unterstützung der
Landesjägerschaft Niedersachsen und des Deutschen Jagdverbandes im Jahr 2021 realisiert
werden konnte. Über eine halbe Millionen Menschen haben bundesweit die Waldfleisch-App
bereits heruntergeladen und jedes Jahr kommen über 100.000 Nutzer dazu. 11.500 Jäger in
Deutschland haben sich schon in der App registriert. Verbraucher können Anbieter ihrer Wahl
abonnieren und erhalten eine Benachrichtigung, wenn diese wieder neue Wildprodukte im
Angebot haben. Die App kann im Google Play Store und im App Store von Apple kostenfrei
heruntergeladen werden.

Weitere Informationen gibt es auch auf www.waldfleisch.de

LJN
Schopenhauerstraße 21
30625 Hannover
www.ljn.de

Der Beitrag verfällt um 08:56 am 03.06.26.

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