Stoppelwochen 2026 im Hegering Embsen-Betzendorf

Gemeinsam für unser Niederwild

Die diesjährigen Stoppelwochen liegen hinter uns und wenn wir auf die vergangenen Wochen zurückblicken, können wir mit Stolz sagen: Es ist eine sehr beachtliche Strecke zusammengekommen.

Doch bei den Stoppelwochen geht es um weit mehr als nur um Zahlen und erlegtes Wild. Im Mittelpunkt steht unser gemeinsamer Einsatz für die Hege und den Erhalt unseres Niederwildes.

In den vergangenen Wochen waren zahlreiche Jägerinnen und Jäger in unseren Revieren unterwegs. Ob beim Ansitz, auf dem Pirschgang oder bei der gemeinsamen Revierarbeit – überall wurde angepackt und Verantwortung übernommen. Hege und Pflege unserer Reviere sind wichtige Bestandteile einer verantwortungsvollen Jagd. Nur wenn wir uns um unsere Lebensräume kümmern und gleichzeitig die natürlichen Rahmenbedingungen für unser Niederwild verbessern, können wir langfristig etwas bewirken.

Ein wesentlicher Bestandteil der Stoppelwochen war dabei natürlich die Prädatorenbejagung. Fuchs, Waschbär, Marderhund und andere Prädatoren können insbesondere für Jungwild und Gelege einen erheblichen Einfluss haben. Eine konsequente und fachgerechte Bejagung ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Niederwildhege.

Auch die Krähenbejagung gehört in diesen Zusammenhang. Gerade für Bodenbrüter und deren Gelege können Krähen eine erhebliche Belastung darstellen. Deshalb haben wir auch hier unseren Beitrag geleistet und uns aktiv um den Schutz unseres Niederwildes gekümmert.

Die vergangenen Wochen haben einmal mehr gezeigt, was möglich ist, wenn viele Jägerinnen und Jäger gemeinsam an einem Strang ziehen. Die hohe Beteiligung und das große Engagement haben mich besonders gefreut. Jeder einzelne Ansitz, jeder Pirschgang und jeder Einsatz im Revier trägt seinen Teil dazu bei.

Mit dem Ende der Stoppelwochen endet unsere Verantwortung jedoch keinesfalls. Die Prädatorenbejagung darf nicht mit dem Ende der Aktion aufhören. Wir müssen weiterhin regelmäßig rausgehen, unsere Reviere im Blick behalten und konsequent unseren Beitrag zur Niederwildhege leisten. Das ist nicht nur eine Aufgabe, sondern auch unsere Verantwortung und Verpflichtung als Jägerinnen und Jäger.

Mein besonderer Dank gilt deshalb allen, die sich an den Stoppelwochen beteiligt haben. Vielen Dank für eure Zeit, euren Einsatz und euer Engagement. Die hohe Teilnahme zeigt eindrucksvoll, dass wir gemeinsam Verantwortung für unsere Reviere und unser Niederwild übernehmen.

Zum Abschluss gehört aber natürlich auch die Geselligkeit dazu. Nach den vielen gemeinsamen Stunden draußen im Revier wollen wir die Stoppelwochen bei unserem gemeinsamen Abschlussbrunch im Biermanns in neu Oerzen ausklingen lassen. 

Gesamt Strecke: 32 Füchse, 17 Dachse, 24 Waschbären, 2 Marderhunde, 10 Krähen 

(Elias Wollitz)

Der Beitrag verfällt um 08:21 am 13.02.27.

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