Wildtierkunde bei der Jugendfeuerwehr

Am vergangenen Samstag fand in Neetze ein Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehr statt. Trotz kaltem Wind und Schneeregen waren 18 Gruppen an den Start gegangen. An mehreren Stationen mussten die 6- bis 10-jährigen verschiedene Aufgaben lösen, um so möglichst viele Punkte zu sammeln. Thema an einer dieser Stationen: Wildtierkunde. Die Station wurde von Manfred Rhatje und seiner Frau betreut. “Beim letzten Marsch waren wir mit unserer Station das erste Mal dabei,” erzählt Rhatje, der selbst Mitglied der freiwilligen Feuerwehr und außerdem Jagdaufseher in Neetze ist. “Das kam bei den Kindern sehr gut an und hat uns viel Spaß gemacht. Da haben wir uns dieses Jahr nicht lange bitten lassen!” An der Station gab es zehn Präparate typischer heimischer Wildtierarten zu bestaunen, die von den Kindern richtig benannt werden mussten. Eichhörnchen und Eule waren meist schnell erkannt, während dies bei Eisvogel, Schnepfe und Mauswiesel gar nicht so leicht war. Beim Marder kam spätestens bei der kleinen Hilfestellung “Mit diesem Kollegen hier hat euer Papa immer Ärger im Auto!” die richtige Antwort laut im Chor. Dass der Dachs auch mal als Stinktier bezeichnet wurde, sorgte für den einen oder anderen Schmunzler und wurde natürlich umgehend korrigiert. Zum Abschluss konnten die Kinder dann noch einen echten Fuchsbalg befühlen. Ein erstauntes “Oh wie weich!” war mehr als einmal zu hören. So haben die Rhatjes ein weiteres Mal einen kleinen Beitrag dazu geleistet, unsere Jüngsten mit der heimischen Tierwelt vertraut zu machen.