Wildbret selbst vermarkten

Da die Gastronomie als Hauptabnehmer für Wildbret durch die Corona-Pandemie ausgefallen ist, hat das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz einen Erlass herausgegeben. 

Jäger dürfen nun auch die Räumlichkeiten anderer zugelassener Lebensmittelunternehmen, wie Fleischereien, nutzen bzw. deren Dienstleistungen in Anspruch nehmen, um ihr Wildbret regional an private Kunden zu vermarkten. 

Ein Jäger könnte ein Lebensmittelunternehmen beispielsweise beauftragen, Bratwurst herzustellen, die der Jäger dann wieder selbst vertreibt.

Die Abgabe darf jedoch nur an Endverbraucher erfolgen, am Wohnort des Jägers bzw. über einen Marktstand im Umkreis von 100km. 

Alle genauen Details stehen in der Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums.