Nachwuchsmangel bei Jagdschützen

Während die Anzahl der aktiven Jagdschützen in der Klasse der Senioren immer größer wird, schrumpfen die Zahlen in der Klasse der Junioren und den Nach- wuchsschützen allgemein. Dieses mag vielfältige Gründe haben, so z. B. das Überangebot an Freizeitaktivitäten.
Übungsmöglichkeiten für das jagdliche Schießen stehen den Mitgliedern der Jägerschaft Lüneburg genügend zur Verfügung:

  • auf dem Schießstand in Linden, mit dessen Betreibern ein Nutzungsvertrag besteht, werden unterschiedliche Veranstaltungen angeboten. So kann dort u.a. an jedem Freitag von 17:00 bis 20:00 Uhr geschossen werden,
  • in Garlstorf steht neben den jagdlichen Disziplinen (Büchse/Flinte) das Schießkino zur Verfügung,
  • weiterhin kann von allen Mitgliedern der Jägerschaft Lüneburg der Wurftaubenstand in Bavendorf genutzt werden.

Außerdem werden von den Hegeringen mehrfach Veranstaltungen (Büchsenanschießen, allgemeines Übungsschießen, Schießnachweis für Bewegungsjagden und Hegeringvergleichsschießen) angeboten.
Gerade diejenigen, die die Jungjägerausbildung abgeschlossen haben, sollten ihre Schießfertigkeiten vervollständigen. Bei regelmäßigem Trainieren steigen die Trefferquoten  und damit auch Motivation zur Teilnahme an Schießveranstaltungen. Aber auch langjährigen Jägern bringt das wiederholte Üben noch mehr Sicherheit.

Eine Besonderheit in der Jägerschaft Lüneburg ist die Klasse der „Jungjäger“. In diese gehören diejenigen Schützen – unabhängig vom Lebensalter -, die nach der Kreismeisterschaft des vorangegangen Jahres ihre Jägersprüfung abgelegt haben.

Jeder gewissenhafte Jäger möchte waidgerecht jagen, wozu auch gehört, einen sicheren und sauberen Schuss anzutragen.

Weitere Infos beim Kreisschießobmann, Bodo Gerlach, unter 04137-352.