Jagd weiterhin erlaubt

Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium teilt in seiner heutigen Pressemitteilung mit, dass die Jagd als Form der körperlichen Betätigung im Freien auch während der aktuellen Corona-Pandemie weiterhin erlaubt ist. 

Drückjagden auf Schalenwild gelten als Ausübung einer beruflichen Tätigkeit (Abschussplanerfüllung) bzw. Gefahrenabwehr (ASP-Prävention). 

Drückjagden bedürfen keiner vorherigen Genehmigung, jedoch müssen die Vorgaben der Corona-Verordnung eingehalten werden.

Treibjagden auf Niederwild gelten jedoch als Veranstaltungen und unterliegen damit der vorherigen Genehmigungspflicht durch die zuständigen Behörden!

Die Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast bittet daher von Treibjagden abzusehen, um die zuständigen Behörden zu entlasten und teilt außerdem mit: 

Die Infektionskette bei der Übertragung des ASP-Virus kann nur durch niedrige Schwarzwildbestände verringert oder unterbrochen werden. Daher ist eine effektive Bejagung der Schwarzwildbestände jetzt vorrangig. Dies wird in diesem Jahr auch aufgrund der guten Eichelmast nur mit gemeinschaftlichen Jagden erreicht werden können. Darüber hinaus werden die Jäger und Jägerinnen die Möglichkeit erhalten, Nachtzieltechnik bei der Einzeljagd einzusetzen.

Bei Rückfragen steht die Pressestelle des Landwirtschaftministeriums gerne zur Verfügung: 

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Calenberger Str. 2
30169 Hannover
Tel: 0511/120-2136
Fax: 0511/120-2382
pressestelle@ml.niedersachsen.de