ASP rückt näher an die Deutsche Grenze

Das FLI ( Friedrich-Loeffler-Institut) hat auf seiner Homepage eine neue Einschätzung zur ASP veröffentlicht.

Um die detaillierten Informationen zu bekommen, benutzt bitte folgenden Link:

http://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/afrikanische-schweinepest

Da sich die ASP immer weiter ausbreitet, außerhalb sowie auch innerhalb der EU, wurde das Risiko der Einschleppung nach Deutschland bewertet. Die Sprünge der ASP über größere Entfernungen verdeutlicht das Risiko einer Einschleppung nach Deutschland. Ein Risiko in diesem Bezug geht von uns, den Menschen aus und unserem Verhalten. Des Weiteren auch durch migrierende, infizierte Wildschweine in den Grenzregionen. Beide Risiken sind deutlich gestiegen.

Als hohes Risiko eingeschätzt wird das illegale Verbringen und Entsorgen von kontaminierten Material.

Ein „worst case scenario“ ist das verbreiten kontaminierten Schweinefleisches entlang des Fernstraßennetzes durch Fahrzeuge oder Personen. Diese wird als hoch bewertet.

Uns Jäger betreffend, wurde das Mitbringen von Jagdtrophäen aus betroffenen Regionen als mäßig eingeschätzt.

In der Nähe zu betroffenen Gebieten wird das Einschleppen der ASP durch infizierte Wildschweine als hoch bewertet.

Die Lüneburger Jägerschaft fordert alle Jägerinnen und Jäger eindringlich dazu auf, weiterhin jedes tot gefundene Wildschwein sowie jedes erlegte Wildschwein mit auch kleinster Abweichung von der Norm unverzüglich auf ASP zu beproben und die Proben dem Veterinäramt zu übergeben!!!