AG Junge Jäger bereitet sich auf die Drückjagd-Saison vor

Für viele wird es in diesem Jahr das erste mal sein, dass sie mit auf eine Drückjagd gehen. Aus diesem Grund hat die AG Junge Jäger ein dreiteiliges Seminar organisiert, um den Nachwuchs gut darauf vorzubereiten.

Oft ist die erste Berührung mit einer Bewegungsjagd als Treiber. Schon kommen Fragen auf:

– Was soll ich anziehen

– Wie verhalte ich mich richtig als Treiber

– Was wird von mir erwartet

– Wie läuft das Treiben ab

und bestimmt noch die eine oder andere Frage dazu.

Aus diesem Grund trafen wir uns am 13.10.19 in der kuscheligen Eidighütte. Für das leibliche Wohl war natürlich gesorgt, denn schon um 10 Uhr war der Beginn angesetzt. Auch wenn die Hütte etwas versteckt liegt, trudelten nach und nach alle Teilnehmer ein. Schnell wurde es kuschelig im Inneren.

Als Referent aus der Praxis wurde Burkhard v. List gewonnen. In dessen Revieren würden auch einige der Ausbildungs-Bewegungsjagden stattfinden.

Burkhard v. List erklärte sehr anschaulich, wie eine solche Jagd abläuft und was dabei von den Treibern erwartet wird. So wurde auch sehr eindringlich darauf eingegangen, das von einem Treiber zwar Einsatz erwartet wird, aber Sicherheit immer vor geht. Es muss sich also keiner auf einen angeschossenen Schwarzkittel stürzen, um ihn abzufangen, wenn er es noch nie gemacht hat.

Das die Treiber auch nach der eigentlichen Jagd noch gerne als Helfer für alle weiteren anfallenden Arbeiten gesehen werden, wurde natürlich angesprochen.

Aus der Teilnehmergruppe kamen diverse Fragen, welche Burkhard v. List, Merle Schmidt und Alexandra Stolz gerne beantworteten.

Es sollte jedoch nicht nur Theorie an diesem Tag geben, sondern auch Anschauungsmaterial. Das Wetter spielte mit und so konnte der Teil nach der verdienten Pause unter freien Himmel stattfinden.

Burkhard v. List und Alexandra Stolz hatten verschiedene Ausrüstungen aus ihrem eigenen Kleiderschrank mitgebracht. So konnten die Teilnehmer verschiedene Ausrüstungen anschauen und anfassen. Schnell wurde klar, das es für verschiedene Ansprüche des Geländes oder auch des Einsatzes unterschiedliche Ausrüstungen geben kann. Ein paar kleine Trick und Kniffe wurden mit auf den Weg gegeben.

Auf jeden Fall wissen nun die Teilnehmer, welche große Bandbreite es an Möglichkeiten gibt und das man ganz bestimmt nicht gleich alles benötigt. Vieles muss man nicht neu kaufen, sondern kann es gut gebraucht kaufen, gerade für den Anfang.

Was den Teilnehmern jedoch absolut ans Herz gelegt wurde, waren die Wechselklamotten. Schließlich will man sich keine Erkältung holen, sondern noch einige Jagden in der Saison laufen. Gut gefüttert mit Informationen konnten die Teilnehmer den restlichen Sonntag ausklingen lassen.

Am 16.10.2019 hatte die AG Junge Jäger dann die Möglichkeit, sich verschiedenste Ausrüstungsmöglichkeiten einmal live anzuschauen, anzufassen und anzuprobieren.

Dazu traf sich die Teilnehmer in Buchholz bei Frankonia.

Unser Referent hat sich sehr viel Zeit für uns genommen. So präsentierte er die verschiedensten Möglichkeiten der Ausrüstung als Treiber und auch als Schütze.

Alle Teile durften befühlt werden und jede Frage wurde beantwortet.

Mit der Ausrüstung steht und fällt das persönliche Erleben der Jagd ungemein, angefangen bei den Schuhe über Hose und Jacke bis zur Mütze und alles was noch so dazwischen ist.

Auch für die erfahrenen Teilnehmer, war noch der eine oder andere Trick und Kniff dabei, der gerne mitgenommen wurde.

Theorie ist immer schön, aber noch besser ist es, wenn jeder selbst probieren kann. So schwärmten alle nach dem sehr lehrreichen Vortrag aus und probierten das eine oder andere Stück.

Auch wenn der Weg etwas weiter war, hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

Vielen Dank an alle Mitwirkenden für diese Möglichkeit.

Als dritter Bestandteil der Seminarreihe wurde schließlich für die Jagdscheininhaber die Erlangung des Schießnachweises angeboten. Die Resonanz war sehr gut.

Wir trafen uns am Samstag den 19.10.2019 auf dem Schießstand in Garlstorf.

Nachdem alle Formalitäten erledigt waren ging es geschlossen Richtung Kugelstände. Der laufende Keiler sollte es sein, um den Schießnachweis zu erlangen. Sobald der Stand bezogen war, konnten auch schon die ersten ihr Können unter Beweis stellen.

Am Ende konnten alle Teilnehmer ihren Schießnachweis in Empfang nehmen. Dieses Angebot werden wir im nächsten Jahr wieder mit einplanen.