Ablaufplan Wildunfall mit Schwarzwild

Die Jagdbehörde des Landkreises Lüneburg teilt in ihrem aktuellen Newsletter Ergänzungen zum Ablaufplan Wildunfall mit Schwarzwild mit.

Hier kann der ergänzte Ablaufplan mit allen Details heruntergeladen werden.

Die wichtigsten Punkte sind:

  • Sie dürfen sich das Stück aneignen.
  • Auf öffentlichen Straßen, die nicht zu einem Jagdbezirk gehören, können sich die jagdausübungsberechtigten Personen der beiderseits angrenzenden Jagdbezirke, jeweils bis zur Mitte der Straße, getötetes, krankes, verletztes und verendetes Wild aneignen, § 8 S. 1 Niedersächsisches Jagdgesetz (NJagdG).
  • Da es sich um Fallwild handelt, müssen Sie das Stück beproben.
  • Sie dürfen das Stück nicht in den Verkehr bringen. Es muss verworfen werden.
  • Stücke, die im Straßenraum liegen, werden von Ihnen oder – nach Auftrag – vom Straßenbaulastträger entsorgt.
  • Wenn Sie die Entsorgung des Stückes Schwarzwild, das im Straßenraum liegt, veranlassen, bleibt es bis zur Entsorgung noch einige Zeit vor Ort liegen. Daher ist, um mehrfache Meldungen bei der KLL möglichst zu vermeiden, die Empfehlung: Markieren Sie das Stück gut sichtbar (z. B. mit einem farbigen Band oder Sprühfarbe).

Falls Sie vor Ort gebeten werden eine Wildunfallbescheinigung auszustellen, können hier Vordrucke heruntergeladen werden: