13 brauchbare Jagdhunde für die Jägerschaft Brauchbarkeitsprüfung erfolgreich

Heiligenthal.
Das Jagdgesetz verpflichtet den Revierinhaber, einen brauchbaren Jagdhund nachzuweisen.
Für die Jagd brauchbar ist ein Jagdhund, wenn er mindestens die Brauchbarkeitsprüfung erfolgreich absolviert hat. Daher bietet die Jägerschaft Lüneburg jedes Jahr eine solche Prüfung an.
In diesem Jahr waren es 14 Hundeführer, die sich an der Wassermühle in Heiligenthal mit ihren Jagdhunden trafen, um den Verbandsrichtern beweisen zu können, dass ihr Hund allen Anforderungen der Jagd genügen kann. Geprüft werden bei dieser Jagdeignungsprüfung ausschließlich die Leistungen nach dem Schuss. Dazu gehört das Ausarbeiten einer Schweißfährte und dass der Hund den Hundeführer zum ausgelegten Wild bringt. Das Bringen wird mit einer Haar- und Federwildschleppe sowie aus tiefem Wasser geprüft. Hunde, die ungenügenden Gehorsam und Schussscheue zeigen, werden von der Prüfung ausgeschlossen. Das beste Prüfungsergebnis erzielte Ulrike Kruse mit ihrer Steirischen Rauhhaarbracke „Alma von Fößsöhlm“ sowie Hinrich Bonin mit seinem Deutsch-Drahthaar „Quenta vom Rühl“ und Marc Riemer mit „Cooper vom Gehrsbach“. Ein Gespann erreichte das Prüfungsziel nicht. Die Prüfung hatte die Obfrau für das Hundewesen Kristina Hedder vorbildlich vorbereitet. ol

Teilnehmer der Brauchbarkeitsprüfung mit ihren Jagdhunden vor der Wassermühle Heiligenthal.
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